Auf unserer Fahrt kamen wir an einer Stierkampfarena vorbei und haben eine Gebetsfahne aufgehängt: Mögen alle Wesen glücklich sein und die Ursachen von Glück finden, und mögen alle Wesen frei von Leid und den Ursachen von Leid sein ...
Auf unserer Fahrt entlang der nordspanischen Atlantikküste des Golf von Biscaya, durch das Baskenland Richtung Frankreich, sind wir an somanchen einsam gelegenen Bergdörfern mit unaussprechlichen Ortsnamen vorbei gekommen, wo zwischen abenteuerlichen Straßen unberührte Landschaften eingebettet lagen. Die französiche Grenze passierten wir im Aquitaine und steuern in der Nähe von Biarritz / Bayonne unseren Campingplatz an. Völlig beeindruckt waren wir von der wilden Meeresbrandung am Strand von Labenne-Océan, und wie die Wellen tosen und brausen mit ungeheurer Kraft!
Beeindruckend: auch noch in einem halben Kilmometer Entfernung hört man die Wellen tosend gegen die Küste prallen! Unsere Friedensfahne hängt im Wind ... und mit Wehmut verabschieden wir uns heute Morgen vom Meer.
VVon Cantabria durch's Baskenland gelangen wir nach Bilbao und entdecken den avantgardistischen Charme dieser Stadt, wo Design eine zentrale Rolle hat. Was uns gut gefallen hat, ist die beeindruckende Architektur des Guggenheim-Museums (ein Werk Frank Gehrys), und davor 'Puppy' (der Blumenhund) und der Iberdrolaturm als höchstes Gebäude des Baskenlandes mit 165m (von César Pelli), der modernistische Bahnhof 'La Concordia' und der Palast der Regionalregierung, außerdem Shoppen in den Fußgängerzonen 'Abando', 'Indautxu ' und 'Gran Via' - und ganz besonders das Altstadtviertel 'Casco Viejo' mit seiner ganz eigenen Architektur und den typischen '7 Straßen' . Man sagt, die Altstadt lädt zum traditionellen 'Txikoteo' ein, bei dem man in der Gruppe von Bar zu Bar zieht, und sich hier und dort ein Glas Wein schmecken lässt ... wir haben einem der antiken Cafés einen Besuch abgestattet ...
Venga, venga (heißt wohl soviel wie: auf geht's!) ... nach einem ruhigem Sonntagmorgen kommt nun Leben in die hauptsächlich spanische Campingplatzgemeinde und ausgestattet mit allem, was den Tag am Strand gemütlich und angenehm macht, bewegt man sich nun Richtung Strand.
Voller Faszination beobachten wir die Gezeiten der Meeresströmung und genießen so den Tag am Strand - und auch die Friedensfahne hat einen tollen Platz erhalten.
Von Burgos geht unser heutiger Weg durch mittelalterliche Dörfer und Flusstäler, über Berge bis an die nordspanische Küste bei Santander. Total beeindruckt waren wir bei der Durchquerung der Canyons von Ebro, wo wir Gebirgspässe (1132 m) erklommen und Schluchten, wo die Felswände 100 Meter empor ragten. In Isla, etwa 20km von Santander, angekommen, freuen wir uns über eine atemberaubende Bucht mit Sandstrand am ungezämten Atlantik.
Auf dem Weg zu unserem heutigen Zielort Burgos am Fluss Arlazon, durchquerten wir das Castilla y León, den 'Parc Natural Manzanares', kamen da an der Burganlage 'Manzanares El real' vorbei und schrauben uns dann mühelos auf 1425 Höhenmeter, während sich reizvolle Landschaftesbilder und Castillos ein interessantes Wechselspiel boten ...